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Fünfzig Jahre ARA Frauenfeld
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Ausbau

Mikroverunreinigungen

Die ARA Frauenfeld wird mit einer zusätzlichen Verfahrensstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen (EMV) ausgerüstet werden. Das EMV-Projekt, das komplex und mit einer hohen Investition verbunden ist, wird voraussichtlich etwa im Jahr 2025 realisiert sein.

Unter Mikroverunreinigungen versteht man organische Spurenstoffe im Abwasser wie Hormone, medizinische Wirkstoffe, Pflanzenschutzmittel etc., welche mit der derzeit in der ARA Frauenfeld bestehenden Abwasserreinigung in die Gewässer gelangen und dort Lebewesen beeinträchtigen können.

Anschliessend an die derzeitige Abwasserreinigung wird künftig das gereinigte Abwasser weitgehend von Mikroverunreinigungen befreit werden. Hierzu werden entweder die Mikroverunreinigungen durch Aktivkohle adsorbiert und aus dem System genommen oder unter Einsatz von Ozon beschädigt und die Reststoffe auf einem Filterbett biologisch abgebaut.

«Elimination von Mikroverunreinigungen auf ARA», Aqua & Gas Nr. 11 / 2017

Mikroplastik

Mikroplastik stammt von Textilien, Waschmitteln, Kosmetikprodukten, Pneuabrieb und dgl. und wird mit dem Abwasser zur ARA transportiert. Dort wird es zu einem Grossteil abgetrennt und über den Klärschlamm entsorgt. Ein Teil davon gelangt jedoch über das gereinigte Abwasser in die Gewässer. Die Problematik von Mikroplastik gewinnt zunehmend an Bedeutung.